Kategorie: Schlösser & Burgen

  • Schloss Lütgenhof

    Schloss Lütgenhof

    Schloss an der Stepenitz

    Schloss Lütgenhof bei Dassow liegt direkt an der Stepenitz, die wenige hundert Meter weiter in den Dassower See fließt. Das stattliche Anwesen im Stil des historisch geprägten Klassizismus wurde 1838 vom Edlen von Paepcke als verputztes, neunachsiges Herrenhaus mit einem herausragenden Mitteltrakt und Dachterrasse errichtet. Ende des 19. Jahrhunderts kam ein Nordflügel, später ein Südflügel hinzu. Bis ins 20. Jahrhundert wurde das Gut bewirtschaftet.

    Nach 1945 diente das Schloss unter anderem als Kinderheim, landwirtschaftliche Fachschule und Kaserne für die Grenztruppen der DDR. Seit 1999 wurde das Anwesen zu einem Hotel umgebaut, das heute nur reinem Veranstaltungsbetrieb dient. Vom eigentlichen Gutshof ist nicht mehr viel erhalten. Um das Schloss ist ein Landschaftsgarten englischer Prägung angelegt.

    Schloss Lütgenhof

    Ulmenweg 10
    23942 Dassow

    Tel.: 038826 8250

  • Schloss Johannstorf

    Schloss Johannstorf

    Stattliches Herrenhaus aus Backstein

    Als Nachfolger einer mittelalterlichen Wasserburg wurde das Schloss Johannstorf ab 1743 unweit des Dassower Sees nordwestlich von Dassow errichtet. Das Herrenhaus ist ein zweigeschossiger, elfachsiger Backsteinbau mit Souterrain und Mansarddach. Auf beiden Seiten hat es einen übergiebelten Vorbau. Das Hofportal trägt das Wappen der früheren Besitzer von Buchwald.

    Nach 1945 wurden die letzten Besitzer enteignet. Das Schloss diente als Wohnhaus für private Mieter. Nach 1990 wurde das Anwesen zunächst an einen privaten Investor verkauft. Seit 2007 streiten sich jedoch Gemeinde und Käufer über eine Rückabwicklung des Kaufvertrags.

    Von der einstigen Innenausstattung ist so gut wie nichts mehr vorhanden. Das Gebäudeensemble der quadratischen Hofinsel ist stark renovierungsbedürftig und die verwilderte Gartenanlage pflegebedürftig.

    Schloss Johannstorf

    Am Hof 1

    23942 Dassow OT Johannstorf
  • Burg Schlitz

    Burg Schlitz

    Unweit der Bundesstraße zwischen Waren (Müritz) und Teterow gelegen, ist Burg Schlitz ein Ortsteil von Hohen Demzin. Die Anlage mit dem stattlichen Herrenhaus liegt inmitten eines weitläufigen Parks mit reichem Baumbestand nahe dem Buchenberg. Ihr Name geht auf das hessische Adelsgeschlecht derer von Schlitz zurück.

    Hans von Schlitz, genannt Görtz, erster Direktor der Mecklenburgischen Landwirthschaftsgesellschaft, ließ 1806 den maroden Vorgängerbau abreißen und an gleicher Stelle bis 1824 ein klassizistisches, verputztes Herrenhaus mit drei parallelen Trakten erbauen. Recht attraktiv ist der etwas zurückgesetzte Mitteltrakt gestaltet, der einen halbrunden Säulenvorbau mit Freitreppe und Aussichtsturm aufweist.

    Zu dem Anwesen gehört auch die Karolinenkapelle. Sehenswert im Herrenhaus sind der neugotische Rittersaal sowie der Schinkelsaal mit wertvollen Tapeten nach den Entwürfen ihres Namensgebers. Gestalterisch sehr attraktiv ist auch der im Jugendstil erbaute Nymphenbrunnen, der wahrscheinlich 1934 von Berlin nach Burg Schlitz gebracht wurde.

    Der reizvolle Park enthält über 60 Denkmale. Sein Eingangsbereich ist mit einem sogenannten Begrüßungsobelisken mit steinernen Ruhebänken gestaltet. Im nahen Umfeld der Gutsanlage befinden sich noch die historische Alte Schmiede und das Gasthaus zum Goldenen Frieden. Nahezu monumental mutet auch eine solitäre Eiche an, die einen Umfang von über neun Metern aufweist.

    Nach 1931 wurde das Gut verkauft. Nach 1945 diente das Herrenhaus als Flüchtlingsheim, Schule und Seniorenheim. Ab 1990 erfolgte die umfassende Sanierung des Anwesens und der Umbau zu einem Hotel mit anerkannt guter Küche.

    Burg Schlitz

    17166 Hohen-Demzin

  • Burg Neustadt-Glewe

    Burg Neustadt-Glewe

    Feste und Kultur im alten Gemäuer

    Die Alte Burg in Neustadt-Glewe stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Anlage wurde zur Sicherung der süd- und südöstlichen Grenze der Grafschaft Schwerin erbaut und besten aus dem Alten und dem Neuen Haus, der Ringmauer mit Toren und Wehrgängen sowie dem Bergfried.

    Heute beherbergt die Burg ein Museum, einen Trauraum, eine Stadtinformation und ein Restaurant. Sie ist Schauplatz von regelmäßigen mittelalterlichen Burgfesten sowie der sogenannten Burg-Weihnacht.

     

    Öffnungszeiten des Museums und der Stadtinformation in der Burg

    01. November bis 31. März

    Freitag-Montag 11-16 Uhr
    Feiertage 13-16 Uhr
    (Mitte Dezember- Mitte Januar geschlossen)

    01. April bis 31. Oktober

    Mittwoch-Montag 10-17 Uhr
    Samstag/Sonntag 11-17 Uhr
    Feiertage 13-16 Uhr

    Ganzjährig

    Führungen nach Anmeldung, auch außerhalb der Öffnungszeiten!

    Kontakt Stadtinformation:
    Tel 038757 / 50064
    stadtinfo@neustadt-glewe.de

    Burg Neustadt-Glewe

    An der Burg 1
    19306 Neustadt-Glewe

    Tel.:03875750064

  • Burg Klempenow

    Burg Klempenow

    Die Burg Klempenow stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt direkt am Fluss Tollense. Ab 1991 übernahm der Verein KULTUR-TRANSIT-96 die Burg und fördert seitdem ihre schrittweise Sanierung und Nutzung für kulturelle Veranstaltungen.

    Das ganzjährige Angebot reicht von regelmäßigen Filmvorführungen und Ausstellungen über Folktanzabende zum Mitmachen bis hin zu saisonalen Märkten. Besondere Highlights sind das Transit Festival und das Filmfest der NEUE HEIMATfilm.

    Darüber hinaus lädt das Burgcafé zum verweilen ein und sorgt auch für Gaumenschmaus auf privaten Feiern in den Räumlichkeiten der Burg oder zu Hause. Ein kleiner Laden bietet vielerlei Handgemachtes.

    Wer die Umgebung auf der Tollense erkunden möchte, kann sich bei der Kanustation der Burg Canadier und SUP-Boards ausleihen.

    Burg Klempenow

    Klempenow 15
    17089 Breest

    Tel.:03965 211331

  • Güstrower Schloss

    Güstrower Schloss

    Architektonisches Juwel im Nordosten

    Am Standort des heutigen Güstrower Schlosses wurde bereits 1307 eine Burganlage der Fürsten von Werle urkundlich erwähnt, die Mitte des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Herzöge von Mecklenburg kam. Nach einem Brand 1557, der die alte Burg schwer beschädigte, entschied sich Herzog Ulrich zu einem standesgemäßen Aus- und Neubau als Schloss im Stil der Renaissance.

    Nach den Plänen des italienischstämmigen Architekten Franz Parr entstanden der Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des Südflügels. Auch der Nord- und Ostflügel wurden Ende des 16. Jahrhunderts neu erbaut. Den Abschluss der Bauarbeiten bildeten 1671 das Torhaus und die Schlossbrücke.

    Ende des 17. Jahrhunderts kam das Schloss in den Besitz der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin, die es als Nebenresidenz und Wohnsitz der höfischen Kurtisanen nutzten. Ende des 18. Jahrhunderts verfiel das Schloss zusehends, der Ostflügel musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Ab 1800 diente es als Lazarett, später als Landesarbeitshaus und Altenheim. Seit 1972 ist das Schloss, das von 1963 bis 1978 umfassend saniert wurde, Museum und ist heute einer der Standorte des Staatlichen Museums Schwerin.

    Äußerlich ist das Schloss ein aufwendig verputzter Backsteinbau mit zahlreichen antiken Formelementen. Besonders attraktiv sind der stuckierte Ahnen- und Hirschfries sowie die Deckenstuckaturen im Festsaal des Schlosses. Sehenswert ist auch der Schlosspark im Stil eines Renaissancegartens, der zu den seltenen seiner Art in Deutschland gehört.

    Zu den Exponaten der musealen Dauerausstellung gehören eine prachtvolle Mittelaltersammlung, Kunst- und Kunsthandwerk der Renaissance, herzogliche Jagd- und Prunkwaffen sowie Glas von der Antike bis zur Gegenwart. Darüber hinaus kann man antike Keramik, Malerei der DDR und zeitgenössische Kunst bestaunen. Der kurzzeitigen Regentschaft unter Wallenstein ist eine gesonderte Abteilung gewidmet.

    Güstrower Schloss

    Franz-Parr-Platz 1
    18273 Güstrow

    Tel.: 03843 7520

  • Schlossgut Gross Schwansee

    Schlossgut Gross Schwansee

    Die Gutsanlage Groß Schwansee liegt in unmittelbarer Nähe zur Ostsee an der Lübecker Bucht. Hier trifft klassische Eleganz auf modernsten Komfort. Die Gastronomie verwöhnt mit Köstlichkeiten.

    Schlossgut Gross Schwansee

    Am Park 1
    23942 Groß Schwansee


    Telefon: +49 38827 8848-0
    Telefax: +49 38827 8848-48

  • Schloss Dreilützow

    Schloss Dreilützow

    Zu dem alten Landschloss gehört ein ca. 4 ha großer Schlosspark mit weitläufigen Freiflächen, Mammutbäumen, Eichen, Ulmen u.a., einem Fluss, zwei Teichen und Sichtachsen.

    Schloß Dreilützow

    Am Schloßpark 10
    19243 Dreilützow

    Telefon: 038852 / 50154
    Telefax: 038852 / 57082

  • Landhaus Schloß Kölzow

    Landhaus Schloß Kölzow

    Schloß Kölzow ist eine ehemalige Gutsanlage, die anschaulich die historische Entwicklung des ländlichen Mecklenburg nach der Landnahme durch „Heinrich der Löwe“ und der Christianisierung reflektiert.

    Landhaus Schloss Kölzow
    Am Park 5, 18334
    Dettmannsdorf-Kölzow

    Tel.: +49 38228-619-0
    Fax: +49 38228-619-88

  • Gutshaus Groß Breesen

    Gutshaus Groß Breesen

    Das liebevoll restaurierte, alte Gutshaus ist umgeben von einem herrlichen Park, liegt im Herzen von Mecklenburg-Vorpommern und ist heute das Erste Bücherhotel Deutschlands.

     

    GGB Gutshotel Groß Breesen GmbH

    Groß Breesen 10

    18276 Zehna (OT Groß Breesen)

    Tel.: 038458 500
    Fax: 038458 50234

    Web: https://www.gutshotel.de/